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Samstag, 20. Dezember 2014

20. Dezember, Blog-Adventskalender: Unterwegs

Quelle: agnus-dei-verlag.de
(M)ein Beitrag zum "Blogoezese-Adventskalender" 2014.
"Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete."
Bald hören und lesen wir wieder diese Zeilen aus dem Lukas-Evangelium. Das ist zwar ein klein wenig voraus gegriffen, aber am heutigen 20. Dezember stelle ich mir vor, dass dieses Paar bereits unterwegs ist. Anfang Januar hören wir dann von Matthäus: 
"Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten."
Mit diesen beiden adventlich-weihnachtlichen Szenen verbinde ich seit einigen Jahren ein besonderes Kirchenfenster in einer Nachbargemeinde.  

Copyright by Andrea Rehn-Laryea
Es befindet sich links im Altarraum der katholischen Kirche Maria Assumpta in Egestorf. Maria und Joseph sind dort abgebildet, wie sie unterwegs sind.

Bei einer Führung durch St. Marien erklärte uns eine Frau der Gemeinde vor einigen Jahren, welche besondere Bedeutung dieses Bild für die Gläubigen dort hat. Es ist nämlich ihre Geschichte, die der Glaskünstler hier mit den biblischen Texten zusammengefügt hat. Ihre Kirche wurde deshalb 1964 gebaut, weil nach dem zweiten Weltkrieg durch Flucht und Vertreibung so viele Katholikinnen und Katholiken aus Osteuropa in die Region kamen, dass ein eigenes Gotteshaus notwendig wurde. (siehe auch hier)

Wie Josef und Maria mussten die Älteren der Gemeinde ihr Zuhause verlassen. Wie das Volk Israel und später Maria und Josef waren sie auf der Flucht, hatten alles hinter sich lassen müssen. Und bis sie eine eigene Kirche hatten, durften sie z.B. in der Egestorfer evangelischen St.-Stephanus-Kirche hautnah erleben, was es heißt: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen. 

Die Art und Weise, wie uns damals dieses Glasfenster vorgestellt wurde und eine Landkarte im Gemeindehaus, auf der alle ursprünglichen Heimatorte markiert waren, haben mich tief und nachdrücklich berührt und mir diese Gemeinde nahegebracht.

Auch in diesem Jahr kommen wieder viele Menschen zu uns nach Europa, in unsere Dörfer und Städte, die ihre Heimat hinter sich gelassen haben. Flüchtlinge, die ein neues Zuhause in Frieden und Sicherheit bei uns suchen. Männer und Frauen, die hier und uns zunächst fremd sind und an unsere "Türen" klopfen. Manchmal kommen sie auch in unsere Kirchen. Ich wünsche ihnen, dass sie spüren, dass sie bei uns herzlich willkommen sind, gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit. Weil sie an die Geschichte vieler Menschen in unseren Gemeinden erinnern. Weil sie uns wesentliche Teile der Geschichte Jesu und des Volkes Gottes handgreiflich nahe bringen. Weil sie dazu gehören. Weil sie da sind. Weil sie sind wie wir

Morgen, am 4. Advent, feiern wir in St. Godehard, Amelinghausen, um 15.00h die Ankunft des Friedenslichts aus Betlehem in einem musikalisch besonders gestalteten ökumenischen Gottesdienst. Anders als die große Osterkerze, die schnell sicher auf ihrem Ständer steht, braucht das Betlehemslicht für sein langes Unterwegssein den Schutz einer Laterne, so wie der neugeborene Jesus auf den ersten, gefährlichen Schritten seines Lebenswegs den Schutz seiner Familie brauchte. Aber auch das kleine Weihnachtslicht breitet sich aus in viele Häuser und erleuchtet die Dunkelheit langer Dezembernächte in Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Ich hoffe sehr, dass viele der Flüchtlinge, die zur Zeit in unserer Samtgemeinde auf ihren Prozess warten, durch unsere ausdrückliche Einladung zum Gottesdienst mit dem Friedenslicht aus Betlehem spüren, dass sie uns herzlich willkommen und nicht egal sind. Angesichts von Pegida* und ähnlichen aktuellen rechtspopulistischen Auswüchsen halte ich es für um so wichtiger, dass gerade wir Kirchen ausdrücklich betonen und zeigen, wie wir uns freuen, wenn Flüchtlinge aus unserem konkreten Umfeld mit uns beten und singen und anschließend auf ein Tässchen Kaffee oder Tee bleiben. Und dass sie mit uns rechnen können, wenn sie Unterstützung brauchen.

Für uns alle hoffe ich, dass mit dem greifbaren Zeichen des Betlehemlichts und all den Kerzen, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit leuchten, das Licht der Geburt Christi ein wenig in unseren Alltag hineinstrahlt: in das der Menschen, die unterwegs oder auf der Flucht sind und in das derer, die ihnen eine Bleibe und Heimat (und sei es nur auf Zeit) verschaffen.

*(Diese Anmerkung bezüglich Pegida etc. war ursprünglich nicht geplant, erscheint mir aber inzwischen unerlässlich.)

***

Das nächste Adventskalendertürchen öffnet sich morgen bei "Rosenkranz und Pilgerzeichen". Eine Gesamtübersicht findet sich hier.

Diese Blogs machen mit beim Adventskalender:

Einstimmung: http://5brote2fische.de
1 http://dashoerendeherz.blogspot.de/
2 http://kalliopevorleserin.wordpress.com/
3 http://jobo72.wordpress.com/
4 http://laudasion1.wordpress.com/
5 http://lara-liest.blogspot.de/
6 http://kreuzzeichen.blogspot.com/
7 http://kephas.de
8 http://katholon.de
9 http://www.diekatholischeseite.at/wp/
10 http://demut-jetzt.blogspot.de/
11 http://mightymightykingbear.blogspot.de/
12 http://www.rosenkranz-atelier.blogspot.com
13 http://ocruxavespesunica.de/
14 http://weihrausch.wordpress.com
15 http://heikesanders.blogspot.de/
16 http://totaliter-aliter.blogspot.co.at/
17 http://jahr-des-glaubens.blogspot.de/
18 http://testimonium-gaudii.blogspot.de/
19 http://eumloquatur.wordpress.com/
20 http://kircheinderheide.blogspot.de/
21 http://rosenkranzbeten.info/
22 http://angie.kamlage-reddig.de/
23 http://medioinmundo.wordpress.com
24 http://brautdeslammes.blogspot.com

Mittwoch, 17. Dezember 2014

#ichwillzukunft (M)Ein Beitrag zur Blogparade von @Adveniat

Quelle: Adveniat
Um das Thema Zukunft geht es in der aktuellen Jahresaktion von Adveniat. Unter anderem sind Bloggerinnen und Blogger aufgefordert und eingeladen, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen – auch wenn sie mit Lateinamerika wenig oder nichts zu tun haben.

Wie sieht es aus mit dem Thema Zukunft in der Urlauberseelsorge im Bistum Hildesheim und der Lüneburger Heide? Was beschäftigt mich und uns dabei gerade?

Fakt ist: mein Kollege Bernhard Schillmüller aus Cuxhaven und dem Elbe-Weser-Dreieck geht nächstes Jahr in den Ruhestand. Damit wird es in Cuxhaven, dem mit jährlich über 3 Millionen Übernachtungen größten Kurort Deutschlands keine Urlauberseelsorge mehr geben, es sei denn, in Gemeinde, Dekanat und Bistum rührt sich noch etwas, das der kirchlichen Verantwortung für Reisende eine zukunftsfähige Form gibt. #IchwillZukunft ist also in meinem/unserem Arbeitsfeld gerade hoch aktuell!

Laut Stellenplan 2020 wird es bis eben in diesem Jahr noch meine Stelle in der Urlauberseelsorge in der Lüneburger Heide geben. Ohne Kollegen und Kolleginnen aus der eigenen Kirche oder der Ökumene ist es allerdings um einiges schwieriger, diese Arbeit zu tun. Ganz konkret heißt dies: Den Bereich der "Kirche Unterwegs" Arbeit ("Campingseelsorge") wird es zukünftig im Bistum Hildesheim nicht mehr geben.

Das Kinderferienprogramm von "Kirche Unterwegs" in Amelinghausen führe ich zwar fort, die Suche nach neuen Teamerinnen und Teamer und deren Aus- und Fortbildung wird aber nicht fortgesetzt. Das bedauere ich sehr! Gerade die Arbeit mit den Teams, in denen Jugendliche, Familien und Senioren zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen, halte ich für beinahe einmalig in der kirchlichen Arbeit. Sie ist mir in dieser Form und Intensität an anderer Stelle noch nicht untergekommen.

Eine große Chance, Kindern, Familien und anderen in ihrer Urlaubssituation religiöse und biblische Themen kreativ nahe zu bringen und ein sympathisches, mitgehendes Bild von Kirche zu vermitteln wird daher mit der Beendigung der "Kirche Unterwegs" Arbeit ungenutzt bleiben. Es sei denn, Gemeinden, Dekanate oder kleine Gruppen von Engagierten entdecken für sich selbst: „Das können wir auch! Zwar nicht auf jedem Campingplatz und nur in kleinem Stil, aber in unserem nahen Umfeld bieten wir etwas an für die Leute, die bei uns ihren Urlaub verbringen.“ Das sind nämlich nicht nur weithergereiste Gäste, sondern in Zeiten knapper werdender Kassen zunehmend auch Kinder und Familien aus dem eigenen Umfeld.
  • Warum also nicht bewusst in der Urlaubs- und Ferienzeit mit Daheimgebliebenen und denen, die zu Gast sind, biblische oder anders thematische Wochen oder Tage anbieten, in eigenen Räumen oder unterwegs? Kinderbibelwochen und religiöse Kinderwochen (RKW) haben in unseren Kirchen eine lange Tradition. Es gibt gutes Material dazu, mit dem sofort losgelegt werden kann. Und es spricht nichts dagegen, neben Kindern auch Jugendliche und Erwachsene mit einer solchen, angepassten Aktion anzusprechen und bewusst altersübergreifend zu arbeiten.
  • Warum nicht in einer Gemeinde in Kooperation mit touristischen Stellen z.B. Nachtwanderungen anbieten, in die Elemente der Stille, der Wahrnehmung, des Gesprächs oder des Pilgerns eingebunden sind und die mit einer Geschichte, einem Gute-Nacht-Lied oder Segen enden? 
  • Warum nicht mal ohne großen Aufwand eine Sonntagsmesse unter freiem Himmel feiern? Im Pfarrgarten, an einem See, auf einem Berg oder hinterm Deich? 
  • Warum nicht mal auf die Basics schauen: Wie findet eigentlich jemand, der fremd ist, den Weg zu unseren Kirchen, in unsere Gottesdienste und Veranstaltungen? Wie sind wir öffentlich ausgeschildert? Und: Wie können wir auch jenseits kircheninterner Medien Gemeindefremde informieren und erreichen? Wie können kirchliche Infos z.B. an touristisch relevanten Plätzen oder auf Campingplätzen ausgehängt und den Tourist-Infos zur Verfügung gestellt werden? 
Eine Kultur des Willkommens und der Gastfreundschaft kann schon mit kleinen, einfachen Akzenten nachhaltig entwickelt werden.

Und was hat das alles mit Adveniat oder Lateinamerika zu tun? Wo können sich Urlauberseelsorge und Solidaritätsarbeit treffen? Wie auch die anderen kirchlichen Hilfswerke gibt es von Adveniat hervorragend ausgearbeitetes Arbeitsmaterial für viele Altersstufen. Viel Material von Adveniat, missio oder Misereor bleibt allerdings zu den Aktionszeiten ungenutzt, was sehr schade ist. Gerade aber in den Ferienwochen, in denen es auf Gemeindeebene eher ruhig ist, wäre Zeit und Gelegenheit, mit diesem Material zu arbeiten, auch jenseits der „offiziellen“ Aktionszeiten.

Mit Ausstellungen der verschiedenen Hilfswerke beispielsweise können Urlaubsgäste zu einem Besuch in die veranstaltende Kirche eingeladen und auf eine gedankliche Weltreise mitgenommen werden. Damit habe ich in der Vergangenheit gute und interessante Erfahrungen gesammelt. Auch mit "Rucky Reiselustig" kann man nicht nur in der Fastenzeit die Probleme der Kinder der Welt entdecken.


Themen anderer Kontinente wie Klimawandel haben auch mit uns zu tun. Ganz konkret. Ebenso Themen wie Armut oder Flucht. Oder eben „Zukunft“ oder (scheinbare) Zukunftslosigkeit.

Ferien sind nicht nur selbstbezogene Luxuszeiten. Urlaub, Engagement, Weitblick und Verantwortung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: wenn Alltagssorgen wegfallen, entsteht Raum, sich für andere Themen und Fragestellungen zu öffnen und zu interessieren.

Meine Zukunftshoffnung ist, dass unsere Kirchengemeinden einen solchen Blick für ihre konkreten Gäste bekommen - und ihn bestenfalls ausweiten, über die Urlaubsgäste hinaus auf andere Menschen, die nur auf Zeit vor Ort zu Gast sind wie z.B. Saisonarbeitskräfte oder Flüchtlinge, und auf Menschen, die an ganz anderen Ecken der Erde leben und von Urlaub nur träumen können. Diesen Blick zu schärfen ist etwas, das mir für die Zukunft der Urlauberseelsorge am Herzen liegt.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

"Plaßmann-Challenge"

Im September war ich beim Treffen von katholischen Bloggern und Bloggerinnen in Erfurt (siehe hier). Zum Einstieg in sein Einführungsreferat hatte Professor Matthias Sellmann die Karikatur „Exoten“ von Thomas Plaßmann mitgebracht. Im Anschluss an das Bloggertreffen wurde mit Bezug auf eben dieses Bild die „Plaßmann-Challenge“ ausgerufen. Jeder und jede, der bzw. die mag, ist eingeladen, sich mit der in dieser Szene gestellten Frage auseinander zu setzen und die Antwort auf dem eigenen Blog und dem Blog „Sende-Zeit“ des Bistums Freiburg zu veröffentlichen. Hier meine Antwort, die ein wenig über die skizzierte Situation hinaus geht.

© Thomas Plaßmann. Veröffentlichung im Rahmen der Challenge mit Erlaubnis des Autors.

“Christ?! Ach! Interessant… Und was macht man da so?”
Party. Smalltalk. Dann stellt mir jemand diese Frage. Was würde ich antworten, so zwischen Cocktailglas und Schnittchen? Ich kenne meine Gegenüber ja nicht oder kaum, weiß nicht, was die von mir wollen, ob es da irgendwelches Vorwissen gibt, ob die überhaupt etwas mit Religion anfangen können. Vielleicht würde ich daher antworten:
„Man – ich sage mal lieber „ich“ - ich als Christin glaube daran, dass sich trotz all des Negativen in der Welt einmal das Gute durchsetzen wird. Nicht aus Naivität, sondern weil ich überzeugt bin, dass es da jemanden gibt, der will, dass alles gut ist. Diesen jemand nennen wir Gott. Was ich als Christin mache, ist: mich mit meinem Leben für dieses Gute einzusetzen, was eine ziemliche Herausforderung ist.
Für was setzen Sie sich denn in Ihrem Leben ein?“ würde ich zurückfragen, „Und wie machen Sie das?“
Vielleicht – hoffentlich! – kämen wir ins Gespräch, würden uns über unsere Werte und Überzeugungen austauschen. Ich würde u.a. davon erzählen, dass Christen und Christinnen glauben, dass wir Menschen diesem Gott so wichtig sind, dass er selber Mensch geworden ist in Jesus Christus. Wahrscheinlich würde dies Thema mit der Zeit nur noch eine oder zwei der Personen weiter reizen. Möglicherweise fänden wir Interesse aneinander. Dann würde ich vorschlagen, uns einmal mit mehr Zeit bei einer offenen Kirche zu verabreden. Weil es mir leichter fällt, Glaubensdinge zu erklären, wenn es auch etwas zum Sehen oder sogar zum Berühren gibt. Denn Christinnen und Christen machen das gerne: etwas mit Hilfe von Bildern und Symbolen erklären.

Bei einem solchen Treffen ginge ich mit meiner Partybekanntschaft in die Kirche hinein und zeigte ihr dort zunächst drei mir bedeutsame Orte, die auch an die Frage auf der Party anknüpfen.

Zum Weihwasser- oder Taufbecken ginge ich, spräche über die vielfältigen Erfahrungen mit Wasser: das Trinken bei großem Durst, das Reinigen, vielleicht das Heilen und hoffte, mein Gegenüber kann diese Geschichten aus eigener Erfahrung ergänzen. Ich erwähnte auch die Macht des Wassers und die Gefahr durch Überschwemmungen wie bei der Elbeflut im letzten Jahr. Und dass dieses schlichte aber auch ambivalente Wasser bei uns ein wichtiges Zeichen ist. Dass wir Kinder oder Erwachsene damit übergießen bei der Taufe. Und dass wir Christinnen und Christen so was machen, weil wir überzeugt sind: damit beginnt ein neues, frisches Leben in der christlichen Gemeinschaft, als „Kind Gottes“.

In mir mitschwingen würden bei diesem Gespräch ganz viele biblische Wasser – Geschichten: die fruchtbringenden Überschwemmungen des Nils, die Flucht des Volkes Israel aus Ägypten beim Exodus, ihre lange Zeit in der Wüste, die Taufe Jesu im Jordan und das Gespräch Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen. Es gäbe aber vermutlich nicht genügend Zeit, um etwas davon zu erwähnen.

Zum Altar würde ich auch gehen und anknüpfen an die Party, auf der wir uns begegnet sind. Ich erzählte, dass Jesus ebenfalls gerne gefeiert hat, und wie wichtig ihm war, mit seinen Freundinnen und Freunden gemeinsam zu essen und zu trinken. Die persönlichen Erfahrungen meines Gegenübers mit gemeinsamen Mahlzeiten und Feiern würden mich interessieren und was sie ihm oder ihr bedeuten. Dass wir an diesem Altartisch und um ihn herum auch im Gottesdienst ein besonderes Erinnerungsmahl feiern, würde ich natürlich auf jeden Fall erwähnen. Aber Opfertheologie, Realpräsenz und Transsubstantiation ließe ich außen vor – es sei denn, ich würde in diese Richtung angesprochen werden, was ich aber eher für unwahrscheinlich halte.

Schließlich würde ich meinem/meiner Bekannten das Ambo/Lesepult zeigen und dort über besondere Geschichten sprechen, die in einer Familie, einem Volk oder eben auch bei uns Christinnen und Christen von Generation zu Generation weitererzählt werden. Ich gehe davon aus, dass mein Gegenüber solche (Familien-) Geschichten kennt. Möglicherweise erführe ich sogar eine davon! Vielleicht wären wir uns darüber einig, wie wichtig solche Geschichten sind, weil sie Erinnerungen wach halten an bedeutsame Ereignisse und in bildreicher Sprache Erfahrungen und wichtige Werte transportieren. Und dass Geschichten und Erzählungen damit ganz wesentlich zur Identität von einer Gruppe oder Familie beitragen können. Deshalb, würde ich erklären, werden in jedem Gottesdienst an dieser Stelle überlieferte Geschichten und Erfahrungen aus der Bibel, unserem heiligen Buch, vorgelesen. Wir Christinnen und Christen machen so was auch, weil es uns verbindet über alle Grenzen und Zeiten hinweg. Vielleicht wäre am Ambo eine Bibelstelle abgebildet. Diese würde ich bei entsprechendem Interesse erzählen.

Eventuell bekäme ich darüber hinaus die Gelegenheit, etwas über die Heiligen zu erzählen oder über Maria. Über das Mitglauben mit und Lernen von besonderen Menschen, die tiefe Erfahrungen mit Gott gemacht haben und denen ihr Glaube auch in schwierigen Situationen Kraft gab. In dieser konkreten Spätherbstsituation würde ich anknüpfen an St. Martin und den heiligen Nikolaus und warum wir das machen mit den Martinsumzügen und den Geschenken am Nikolaustag.

Anhand des Kreuzes oder des Kreuzwegs könnten wir über Leid und Gewalt sprechen, aber auch über die Liebe und unsere christliche Überzeugung, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Mich würde sehr interessieren, wie und wofür jemand lebt, der bzw. die diese Hoffnung nicht hat. Das Kirchengebäude könnte auf sehr vielfältige Weise zu uns sprechen.

Vielleicht würden wir auch eine Kerze anzünden und über Geburtstagskerzen, Adventskränze und Grablichter sprechen. Oder über das kleine Nachtlicht, das Kinderängste vertreibt, die Taschenlampe bei Stromausfall, die Kerze vor dem Foto eines geliebten, fernen oder verstorbenen Menschen und das Frühlingslicht der Sonne, das nach dunklen Wintermonaten alles zu neuem Leben erweckt. Ich würde an Menschen erinnern, die mir oder anderen in dunklen Zeiten mit ihrer Person Licht und Leben gebracht haben. Und dass Jesus Christus für uns genau so ein Mensch war und ist, der die Welt „heller“ macht. Weil es uns an ihn erinnert, machen wir Christinnen und Christen nämlich so gerne das mit dem Kerzen anzünden.

Zum Schluss würde ich mein Gegenüber einladen, sich zu setzen und mit mir für ein paar Minuten zu schweigen. Einfach so. Weil gerade das miteinander Schweigen für mich etwas sehr Kostbares in meiner Kirche ist, auch wenn es das keineswegs nur bei uns Christinnen und Christen gibt und wir es in unseren Kirchen und Häusern leider eher selten machen.

Die Chancen dafür stehen gut, dass es für uns beide eine bereichernde Begegnung werden würde: Wir beide lernten neue Gedanken und Geschichten kennen. Darüber, was man als Christ_in so macht und warum. Und wie das so ist, wenn man eben kein Christ, keine Christin ist. Beide würden wir einiges zum Nachdenken haben. Ob sich mein Gegenüber deshalb weiterhin und tiefer für das Christsein interessiert, wird dabei ebenso offen bleiben, wie die Frage, wer denn nun hier der Exot bzw. die Exotin ist.

***

Die bisherigen Texte der Bloggerkollegen und -kolleginnen:

Nach dem Bloggertreffen: Die Plaßmann-Challenge
Exoten – Überlegungen zu einem Cartoon / Prof. Matthias Sellmann, Bochum

Die Plaßmann-Challenge: Heike Sanders Antwort

Plaßmann-Challenge / Peter Winnemöller (katholon)
Plaßmann-Challenge / Heike Lux (Weihrausch und Gnadenvergiftung)
Plaßmann-Challenge / Andrea Imbsweiler (5 Brote 2 Fische)
Die Plaßmann-Challenge – meine Antwort auf Sende-Zeit.de / Maria Walter (Mein Senftopf)
Plaßmann-Challenge: Der Christ, das unbekannte Wesen / Miriam Moißl (Das hörende Herz)
Die Plaßmann-Challenge / (Lara liest)
Die Plaßmann-Challenge / Peter Essers Antwort
Christ?!…Ach!…Was macht man denn da so? / Annette (Rosenkranz+Pilgerzeichen)
Was bedeutet es für mich Christ zu sein / Angelika Kamlage (Sehen weniger gesehen werden)
Plaßmann-Challenge / Franziska Holzfurtner (Gardinenpredigerin)
Die Plaßmann-Challenge (Bethanien bloggt)
Was man als Christ so macht / Claudia Kern (Was gibt’s denn heute?)
Plaßmann-Challenge. Christ, und was macht man da so? / Maximilian Röll (Demut jetzt!)
Was ich da so mache / Claudia Sperlich (Kalliopevorleserin)
Die "Plaßmann-Challenge" - auch bei uns ein Beitrag / Doreén Knopf (Jahr des Glaubens)


Dienstag, 2. Dezember 2014

Blogger Adventskalender

Seitdem ich auf dem Treffen von katholischen Bloggerinnen und Bloggern in Erfurt war, bekomme ich mal hier mal da Infos, was die anderen so machen und über gemeinsame Aktionen.

Andrea Imbsweiler, die als Theologin und Informatikerin bei der "Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral" (KAMP) in Erfurt arbeitet und auch ein eigenes Blog mit dem Titel "5 Brote 2 Fische" betreibt, hatte vergangene Woche die spontane Idee, einen Adventskalender aus verschiedenen Blogbeiträgen zusammen zu stellen. In kürzester Zeit hatten sich 24 zusätzliche Mitwirkende gefunden.

Jeden Tag geht nun auf einem anderen Blog ein Türchen auf bei dem "Blogoezese (Kunstwort aus "Blog" und "Diozese") - Adventskalender". So unglaublich vielfältig und verschieden wie die Bloggenden, denen ich in Erfurt begegnete, wird sicher auch der Adventskalender. An einem Tag, den ich noch nicht verrate, wird auch diese Seite dabei sein.

Alle Türchen verbergen sich hinter diesem Bild. Klick drauf!

http://5brote2fische.de/adventskalender-der-blogoezese/
(Graphik freundlicherweise hier zur Verfügung gestellt.)

Freitag, 1. August 2014

10 Gebote für die Ferienzeit

Im eigentlichen Sinn sind es ja keine Gebote, die auf der auch sonst sehr spannenden Seite "katholisch bl.bs - spirit.mind.care.open" Anfang Juli von Wilhelm Willms veröffentlicht wurden. Eher Ermöglichungen, im Urlaub Geist und Sinne zu weiten.

Unbedingt mal rüber- und sich dann durchklicken! Ganz sicher eine Seite, mit der sich Regenwettertage versüßen lassen!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Von Gott reden (#Blogparade #vonGottreden)

(Am 12.07. ist in einer Diskussion auf Twitter die Idee einer Blogparade zum Thema „Von Gott reden“ entstanden. Blog-Autoren sind dazu eingeladen, mitzuteilen, was ihnen dazu persönlich einfällt. Alle dazu erscheinenden Artikel werden unter dowinter.wordpress.com gesammelt verlinkt.)

Gefühlt (oder tatsächlich?) rede ich viel zu wenig von Gott. Auch und vor allem in beruflichen Kontexten. Viel zu selten darf(!) ich mal predigen, die Katechese in einem Familiengottesdienst mit vorbereiten oder werde zu einem theologischen Vortrag angefragt. Viel - zu viel - Zeit braucht es immer wieder, den Raum, in dem von Gott geredet und mit ihm geredet werden kann, zu bereiten und zu erhalten: Da müssen wir z. B. darum kämpfen, dass unsere Kirche bestehen bleiben darf oder dass die Urlauberseelsorge ihren Platz im Bistum behält. Da muss ich viel Zeit investieren in Werbung, Organisation und Büroarbeit, die ich lieber für inhaltliche Arbeit nutzen würde.

Dabei wurde uns Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sogar einmal von offizieller Seite der Titel „Gotteslehrer und -lehrerinnen“ zugesagt, womit ich mich voll und ganz identifizieren kann. Es ist mein Beruf und auch meine Berufung, von Gott zu reden.

In den verschiedenen gottesdienstlichen Feiern rede ich gerne von Gott und ich glaube, ich mache das auch ziemlich gut. Auch in der Vorbereitung unserer Teamerinnen und Teamer für die Campingseelsorge hat die Rede von Gott immer wieder Platz. Zum Beispiel dann, wenn wir uns Zeit nehmen für die Auseinandersetzung mit biblischen Texten und wie wir sie Menschen, die wenig mit Kirche und Glauben zu tun haben, verständlich machen können.

Auch die Formulierung von kleinen Zeitungsandachten und lyrisch-meditativen Texten für die dreimal im Jahr erscheinenden „Gedankenflyer“ der Urlauberseelsorge im Bistum Hildesheim sind für mich Formen, in denen ich gerne von Gott rede.

Auf den Pilgerwegen ist es eher ein mit Gott ins Gespräch kommen, das wir mit unserem Team versuchen anzustoßen, als ein Reden über ihn. Da geht es mehr um hinschauende und staunende Kontemplation, das Gehen und Verweilen in Gottes Gegenwart.

Eine zur Zeit bei mir leider nicht aktuelle Form, von Gott zu reden, waren für mich Ausstellungen, z. B. mit Bildern von Chagall oder missio, die ich mit Führungen und schriftlichen „Sehhilfen“ begleitet habe. Künstlerinnen und Künstler haben so eine tolle Fähigkeit, durch ihre Werke von Gott zu reden und die Betrachtenden zu Antworten und einem Dialog heraus zu fordern!

Im privaten Umfeld kennen mich die meisten als „Kirchenfrau“. Entsprechend häufig werden kirchliche Themen angesprochen. Dabei geht es dann aber eher um strukturelle, dogmatische oder kirchenrechtliche Fragen und weniger um Gott selbst. Es geht viel um negative Erfahrungen mit Kirche und ihrem Bodenpersonal und um unausgegorene Vorurteile, was man so zu wissen glaubt. Um Gott geht es da so gut wie nie.

Um die Rede von Gott geht es scheinbar, wenn ich mich mit erzkonservativen Christinnen und Christen aus egal welcher Kirche streite. Denn die wissen genau, wie Gott ist und was er will. Und ich glaube ihnen das nicht, weil ich andere Erfahrungen habe und viel mehr Fragen als Antworten. Geht es in solchen Auseinandersetzungen wirklich um Gott?

Von Gott zu reden kann auch unpassend sein. Trost kann zu schnell zugesprochen werden, wo schlichtes Dasein viel mehr sprechen würde von dem, dessen Name „Ich-bin-da“ ist. Vielleicht spricht dieses bei anderen und mit ihnen zu sein letztlich am ausdrucksstärksten von dem, in dessen Namen wir es tun. Und so hoffe ich, dass mein Dasein und Handeln genauso von Gott spricht wie meine Worte, wenn auch häufig leider wesentlich unbeholfener.


Hier schreiben Kolleginnen und Kollegen:
http://dowinter.wordpress.com/2014/07/12/blogparade-von-gott-reden/
http://hoffnungstraegerin.wordpress.com/2014/07/16/von-gott-reden-eine-blogparade/
http://demdrachen.wordpress.com/2014/07/17/blogparade-von-gott-reden-ist-mehr-als-von-gott-sprechen/
http://www.hannesleitlein.de/gastkommentar-im-newsletter-des-okumenischen-predigtpreises/
http://www.manna-magazin.de/2014/07/blogparade-vongottreden/
http://denkfriedhof.blogspot.de/2014/07/reden-von-gott.html

Montag, 18. November 2013

Blockstöckchen aufgenommen - Gespräch von Blog zu Blog

Ein Blog sollte nicht nur der Information sondern auch der Kommunikation dienen. Vernetzung lautet das Zauberwort. Eine Möglichkeit, mit anderen Blogschreiberinnen und -schreibern in Austausch zu kommen, ist es, sich in der Art von Kettenbriefen gegenseitig Fragen zu stellen und um Beantwortung zu bitten, „Blogstöckchen“ genannt.
 
Kilian Martin, den ich auf dem Kongress Kirche² kennenlernte und mit dem ich auf Twitter in Ausstausch stehe, hat u.a. mich hier auf seinem Blog gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

1.: Offline-Predigt in der Gemeinde oder Online-Verkündigung im Netz?
2.: Blog vs. Twitter vs. Facebook vs. … (vs. Offline): Wo hältst Du Deine “Areopagrede”?
3.: Auf einen Kaffee mit Nadia Bolz-Weber oder auf eine Mate mit Papst Franziskus?
4.: Ein Positivbeispiel für Kirche im Netz, das unbedingt mehr Beachtung finden sollte?
5.: Für welche Idee für die Kirche im Netz wolltest Du schon immer ein paar Mitstreiter gewinnen?
 
Dann will ich mal Antworten versuchen, die auch diejenigen interessieren könnten, die hier sonst nach Infos aus der Urlauberseelsorge stöbern.
 
1.: Offline-Predigt in der Gemeinde oder Online-Verkündigung im Netz?
So sehr ich die Vielfalt an Predigten und anderen Verkündigungsformen im Netz schätze, live und in Farbe mit anderen Leuten in einer (ggf. auch mal kalten) Kirche, einem Seminarraum, Zelt oder ganz Open Air ist mir immer noch am liebsten. Die Kommunikation ist hier unmittelbarer – auch wenn ich z.B. bei einem Twitter-Gottesdienst ganz direkt einen Kommentar hinzufügen kann. Ich brauche die Atmosphäre, zu der nicht nur ein entsprechender Raum sondern auch die anderen anwesenden Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer ganz wesentlich beitragen. Also: Offline-Predigt.
 
2.: Blog vs. Twitter vs. Facebook vs. … (vs. Offline): Wo hältst Du Deine “Areopagrede”?
Um differenzieren zu können, halte ich das Bloggen am ehesten für geeignet. Aber sind “Areopagreden” überhaupt noch angemessen? Mir fehlt daran das Dialogische. Ich mag nicht Leute zutexten, sondern bin lieber im Gespräch. Sei es bei Dialogpredigten (Predigtgespräch wäre mir noch lieber oder ein Bibliolog, aber ersteres ist zu ungewohnt, für zweiteres bin ich nicht ausgebildet) oder bei Vorträgen. Gerne teile ich meine Gedanken, setze sie aber noch lieber in Beziehung zu denen anderer. Also: besser keine Areopag-"Rede”.

3.: Auf einen Kaffee mit Nadia Bolz-Weber oder auf eine Mate mit Papst Franziskus?
Ob die beiden sich kennen? Ich kenne beide ja auch nur aus der Distanz. Am liebsten wäre mir ein Spaziergang mit Nadia Bolz-Weber und Papst Franziskus am Nordseestrand bei Ebbe. Oder ob die auch Lust hätten auf eine Runde Geocaching? Ich könnte z.B. einen Cache der Reihe „Gotteshäuser“ heraussuchen ...

4.: Ein Positivbeispiel für Kirche im Netz, das unbedingt mehr Beachtung finden sollte?
Die Videoserie „Katholisch für Anfänger“! Kleine, witzig gemachte Zeichentrickfilme bringen nicht nur für Neulinge lustvoll auf den Punkt, was das Katholischsein ausmacht. Sie können über die Seite katholisch.de oder über YouTube angeschaut werden. Sehr schön finde ich beispielsweise den aktuellen Film über die Laiengremien. Unbedingt anklicken! Und noch eins und noch eins ... Besonders stolz macht mich, dass unser Bistum Hildesheim maßgeblich daran beteiligt ist!

5.: Für welche Idee für die Kirche im Netz wolltest Du schon immer ein paar Mitstreiter gewinnen?
Für das Blog des Dekanats Lüneburg. Ich wünschte, es würden sich aus jeder Gemeinde, aus jedem Kirchort und aus den verschiedenen Institutionen unseres Dekanats Menschen daran beteiligen. Es könnte zu Veranstaltungen eingeladen oder rückblickend Fotos hochgeladen werden. Wir würden mehr von einander wissen und der Zusammenhalt untereinander könnte wachsen. Im Moment scheint das aber noch schwierig zu sein. Das Bewusstsein für die Kommunikation über Gemeindebrief und Mundpropaganda hinaus ist offenbar noch nicht so ausgeprägt.

Jetzt bin ich wohl dran, Fragen zu formulieren und sie an andere weiter zu reichen.
  1. Kirche/Religion im Urlaub: Besuchst du Kirchen/Gotteshäuser, Gottesdienste oder kirchliche/religiöse Veranstaltungen und warum bzw. warum eher nicht, niemals?
  2. Mit welcher biblischen Person würdest du dich gerne mal unterhalten und worüber?
  3. Eine Flut von Adventskalendern bricht demnächst über uns ein. Was für einen bevorzugst du: online, per Mail, mit Schoki & Co, gekauft oder selbstgemacht, gar keinen, ...?
  4. Wie feierst du am liebsten Weihnachten: in der Familie, mit Freund_inn_en, alleine, auf einer Feier für und mit Einsamen und/oder Obdachlosen, im Kloster, ruhig oder Party, bei der Arbeit, ...?
  5. Welches ist nach deiner Meinung die größte Herausforderung für die Kirchen in den nächsten Jahren? 
Ich reiche das Stöckchen weiter an Andreas, diese und diese Andrea, Ralf, wenn er aus dem Urlaub zurück ist, und Horst Peter alias Pfarrer Pohl. Ob von denen der eine oder die andere Lust zu antworten hat? Natürlich darf auch jeder und jede andere Interessierte, der oder die sooo gerne zu den Fragen eingeladen worden wäre, mitmachen. Gebt doch kurz im Kommentarbereich Bescheid, wo etwas zu lesen ist.

Ach ja: und wer die Fragen beantwortet hat, kann selber neue formulieren und das Stöckchen an andere weiterwerfen.

UPDATES:
Andreas hat hier das Stöckchen aufgenommen, die Fragen beantwortet und neue formuliert. Danke dafür! Ebenfalls danke für ihre Beiträge an "Tante Gertrud", Pfarrer Pohl und Andrea!

Unterwegskalender - Vorwort

Wie im Advent an jedem Tag ein Text-Türchen.

Für Urlaubs- und Lebensreisen,

unterwegs und zu Hause,

auf fremden und vertrauten Wegen,

draußen und drinnen.

Jeden Tag im Juli und August

ein kleiner Gedanke zum Mitnehmen

in der virtuellen Hosentasche

auf den Urlaubs- oder Alltagsweg.