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Sonntag, 13. August 2017

Traditionelles, Kirchliches und Geistliches zur Heideblüte

Vom 08.08. bis zum 09.09. blüht die Heide, sagt man in der Lüneburger Heide. Wie weit die Heide schon in Violett erstrahlt, verrät das Heideblüten-Barometer.


Heideblütenfeste


Der August ist daher auch der Monat der Heideblütenfeste. Zum Teil beteiligen sich auch die lokalen Kirchengemeinden an diesen Festen, zum Beispiel mit ökumenischen Gottesdiensten. Hier eine kleine Übersicht. Sie darf gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

Mit Heide geschmückter Wagen beim Heideblütenfest (2012)

Kirchen


Zu jeder Zeit lohnt sich ein Besuch in den katholischen und evangelischen Kirchen. Während die meisten katholischen Kirchen erst in den 60er Jahren gebaut wurden, gibt es unter den evangelischen Kirchen teilweise sehr alte Schätzchen. St. Magdalenen in Undeloh beispielsweise wurde bereits 1244 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Hier, in Raven und Egestorf können Sie unter Überschrift „Musik in alten Heidekirchen“(pdf) jeden Sonntagnachmittag ein anderes besonderes Konzert genießen.

Wo Sie eine katholische Kirche in der Lüneburger Heide finden und wann dort Gottesdienst gefeiert wird, finden Sie am einfachsten über die Kirchensuchmaschine heraus. Die können Sie auch als App auf Ihr Smartphone herunter laden und bundesweit benutzen.

Sollten Sie die Heideblüte in Schneverdingen genießen, lohnt auf jeden Fall ein Besuch in der noch ganz neuen evangelischen Eine-Welt-Kirche mit ihrem Eine-Erde-Altar. Hier sprechen nicht Gold und Glitzer sondern die besondere Architektur. Zu den Öffnungszeiten ist immer jemand vor Ort, der Sie Ihnen gerne erschließt.

Pilgerwege


Auch unabhängig von der lila Heideblüte lädt die Landschaft der Lüneburger Heide zu jeder Jahreszeit zum Unterwegssein ein. Zum Beispiel auf dem Jakobusweg. Anhand alter Pilgerrouten wurde dieser Weg in den vergangenen Jahren neu ausgeschildert. Eine Übersicht über die gesamte Route finden Sie hier (pdf). 

Eine besondere Art, biblische Themen zu „begehen“ bieten der Schöpfungsweg und der Auferstehungsweg an, beide befinden sich in der Nähe von Ebstorf.



Klöster


Ebstorf lädt auch zu einem Besuch eines der sechs Heideklöster ein. Das Kloster Ebstorf ist wie die anderen heute ein evangelisches Frauenstift. Die Stiftsdamen werden bei einer Führung erklären, wie aus dem Benediktinerkloster im Zusammenhang mit der Reformation ein Damenstift wurde. Die anderen Heideklöster finden Sie in Wienhausen, das Kloster Lüne bei Lüneburg, in Medingen, Walsrode und Isenhagen.


Heidschnucken


Wer in der Heide unterwegs ist, möchte gerne auch eine der Heidschnuckenherden sehen, denn bei einer solchen Begegnung wird der bekannte Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ ganz besonders plastisch.

Hier gibt es eine Übersicht, wo Sie mit etwas Glück auf diese wichtigen Helferinnen bei der Landschaftspflege treffen können. Außerhalb der Zeit der Heideblüte, nämlich im Frühjahr, gibt es in Amelinghausen ein ganz besonderes Heidschnuckenerlebnis: Immer sonntags im März, April und Mai, der Zeit, wenn die Schnucken lammen, empfängt Schäfer Thomas Rebre Interessierte ab 13.00h am Schnuckenstall in der Kronsbergheide zum „Lämmergucken für alle“. 

Heidschnuckenherde in der Wachholderheide bei Faßberg
Foto: E. Rehn

Montag, 29. Mai 2017

Aus dem Staub gemacht und verduftet

Meine Predigt zu Himmelfahrt 2017


Am Himmelfahrtstag 2017 habe ich beim ökumenischen Gottesdienst in der Oldendorfer Totenstatt gepredigt. Hier mein Text zum Nachlesen.

Da sind wir wieder in der Totenstatt,
diesem uralten Friedhof und feiern das Leben.
Da sitzen wir wieder und blicken zum Himmel,
wie die Freundinnen und Freunde von Jesus dereinst.

Dieser Mensch Jesus mit seinem Himmelsblick
und Himmelsworten und -Taten,
entzieht sich den Freunden damals und uns,
wirkt himmelweit ungreifbar fern.

Wir schauen zum Himmel, so wie die Jünger,
und hören die Frage, warum wir das tun?

Und während die Jünger nach Jesus schauten,
den Auferstandenen, so sehr vertrauten,
schaun wir heute mehr des Wetters wegen.
Denn das Wetter soll passen, hier und heute,
Regen wär blöd am Himmelfahrtstag.

Doch wo nur ist Jesus?
Da oben im Himmel, bei Sonne und Wolken und Sternen??
Natürlich nicht, wissen wir alle,
kennen wir doch seit langem den Unterschied
zwischen Himmel gleich "sky" mit Wolken und Vögeln
und Himmel gleich "heaven", das ist der mit Gott.

Was war da nur los, als Jesus verschwand?
Nach seiner Geburt und kurzem Leben,
nach "alles vorbei" und Stille und Grab?

Wieso geht dieser Jesus, der doch wieder da war,
auferstanden, von Gott auferweckt,
der aß und der trank, sich berühren ließ,
wieso geht der jetzt doch wieder weg?

Wieso_kann der nicht bleiben,
entzieht sich, entgleitet?
Der muss doch nur eben die Welt noch retten, -
aber das hat er ja schon, glauben wir.

Sie schauten zum Himmel, die auf ihn vertrauten,
auf den Freund und den Rabbi, wo ist er nur hin?
Emporgehoben zum Himmel schrieb man später,
doch fühlte es sich damals wohl anders an.

Als würde der Bruder, der Heiler, der Freund,
sich aus dem Staub machen, abhaun, einfach so.
Macht sich aus dem Staub,
aus dem wir gemacht sind,
diesem Staub überall
auf Regalen und Schränken
und auch unterm Bett.

Diesem Staub in der Heide (rieseln lassen)
der unsere Schuhe, zum Fest frisch geputzt,
schon wieder bedeckt nach wenigen Schritten.
Diesen Staub auch zu dem in der Totenstatt,
die einst hier ruhten dann auch wieder wurden.

Aus all diesem Staub scheint sich Jesus zu machen,
der grade die liebte, die Menschen im Dreck.

Der im Staub malte mit seinen Fingern,
als Selbstgerechte all ihre Gesetze
in Stein gemeißelt werfen wollten
auf eine Frau die am Boden schon war,
mitten im Staub.

Dieser Jesus, der Staub nahm und Spucke - igitt -
um damit zu heilen und Augen zu öffnen, dem Blinden und uns.
Dieser Jesus macht sich jetzt
so einfach aus dem Staub?

Was schaut ihr zum Himmel?
fragten damals zwei Männer in weiß Jesu Jünger,
das fragen sie heute auch uns.
Was schaut ihr nach oben, die Musik, die spielt hier,
die Posaunen im Staub der Oldendorfer Heide
und später die Gitarre der Kinder.

Aber wo ist Jesus? fragte da einer.
Wo ist der jetzt hin?
Dieser Jesus, der zurück geht zum Vater,
der ist jetzt zwar weg,
doch auch irgendwie noch da.

Vielleicht, denke ich, passt ein anderes Bild,
eine Redewendung, für einen, der geht,
Der hat sich verduftet, sagen wir manchmal,
und ich nehme das jetzt mal ganz positiv.

Wenn_sich Jesus verduftet, dann bleibt was von ihm,
dann liegt da noch was in der Luft,
nicht greifbar zwar,
aber zweifelsfrei da.

Kein schwerer Duft,
der den Atem verschlägt.
Auch nicht so ein 0 8 15 Parfum
oder 47 11 (sprühen)
immer und überall gleich,
was die einen lieben
und die anderen hassen.

Sondern ein zarter, feiner, individueller Duft,
immer neu und doch so vertraut.
Der bleibt, wenn sich Jesus verduftet.

Wie Maiglöckchen vielleicht und Fliederblüte
oder frisch gemähtes Gras.

Wie Lavendelfeld und Kiefernwald
oder auch der herb-erdige Duft
von heißer Sommerregenluft.
Vielleicht auch wie gelber Rapsfeld-Duft
oder der zartviolette nach Heide.

Jesus-Duft, der vielleicht auch mal nach Kirche riecht
nach Weihrauch oder nach Himmelfahrts-Suppe.

Und es bleibt etwas hängen von Jesu Duft,
so wie wenn ein Lieblingsmensch dich umarmt.
Dann überträgt sich da was
von ihm auf dich,
vom Rasierwasser oder Parfum
und von dem ganz eigenen menschlichen Duft,
das riecht noch den ganzen Tag.

Verduftet hat Jesus sich Himmelfahrt,
und verduftet sich noch immer,
heilsam wie eine Aromatherapie,
eine Duftmedizin für die Welt.

Sein Geist, das feiern wir Pfingsten dann,
ist sowas wie seine Umarmung.
Die uns umgibt und überträgt dabei
diesen Duft des Himmels auf uns.

"Wir sind Christi Wohlgeruch"
schrieb Paulus schon früh den Korinthern
und meint damit heute auch uns.

Verbreiten wir also den himmlischen Duft,
Jesu Parfum auf der Erde:
verschenken, verströmen uns selbst.
Reinigen wie Weihrauch und Myrrhe die Luft,
vertreiben damit den Gestank in der Welt.
den Gestank von Hass und Unmenschlichkeit,
von Selbstsucht, von Geiz und von Gier.

Verbreiten wir Jesu heilenden Duft,
der wie eine tiefe Inhalation
zum Beispiel mit Eukalyptus-Öl
Luft zum neu Durchatmen schenkt.

Verduften wir Jesu gutes Wort in der Welt,
wie den beruhigenden Duft von Orangen,
der hilft gegen Aggressionen und Angst
und ihre Folge: Gewalt.

Da sind wir wieder in der Totenstatt,
diesem uralten Friedhof und feiern das Leben.
Und wenn wir dann gleich
in den Himmel schaun,
den bunten Ballons der Kids hinterher,
dann lautet Jesu Auftrag an Himmelfahrt:
Ihr da auf den Bänken!

Schaut nicht nur rum!
Verbreitet meinen Duft in der Welt.
Steht auf, geht los und verduftet!

Amen.

Mittwoch, 22. März 2017

Jesu Begegnung mit der Frau am Jakobsbrunnen


Katechese im Familiengottesdienst am 18. März 2017 in St. Godehard, Amelinghausen


(Das Evangelium wurde in der Version des Weltgebetstags von 2014 mit drei Rollen vorgetragen.)

A: Bitte einmal den Arm heben: Wer hat heute schon irgendetwas mit Wasser zu tun gehabt? (ganz sicher alle alle) - Dachte ich mir: alle!

B: Auch wenn das so selbstverständlich erscheint, lassen Sie uns mal zusammentragen, wofür wir alles so im Alltag Wasser brauchen. Da dürfen Kinder und Erwachsene machen! Wofür brauchen wir Wasser?

(ggf. ergänzen: duschen, baden, waschen, Wäsche waschen, Geschirr abwaschen, Auto waschen, trinken, kochen, Blumen gießen, Tiere tränken,...)

Das ist ganz schön viel! So wichtig ist Wasser!

A: In der Geschichte eben ging es um das Wasser-Trinken. Weil man Durst hat, wenn es heiß ist. So hat es zumindest die Frau gemeint. Da hat Jesus, der Mann am Brunnen, darauf hingewiesen, dass es nicht nur solchen Durst gibt, bei dem die Zunge trocken wird, sondern noch einen anderen. Den Begriff „Durst“ brauchen wir nämlich auch in einem anderen, übertragenen Sinn.

B: Unser Körper kann Durst haben, aber auch unser Inneres, unsere Seele. Damit wir innerlich nicht verdursten, brauchen wir zum Beispiel Liebe.

A: Und wir brauchen auch Vertrauen und das Gefühl, dass wir jemandem wichtig sind. Wir brauchen andere, die uns trösten und in den Arm nehmen, wenn wir traurig sind.

B: Wir brauchen andere Menschen, zum Beispiel unsere Familie, aber auch Freundinnen und Freunde, Klassenkameradinnen und Kollegen, gegen unseren Durst nach Gemeinschaft.

A: Wusstest du, dass wir in unserer Kirche auch Wasser haben?

B: Ja, klar: Im Gemeindehaus in der Küche, auf den Toiletten und in der Sakristei. Zum Händewaschen und Blumen gießen.

A: Ich meine noch ein anderes Wasser. Hat jemand eine Idee welches?

B: Wir haben hier vorne das Taufbecken, aber da ist nur dann Wasser drin, wenn jemand getauft werden will. Aber am Eingang, da ist immer Wasser.

A: Genau: Im Weihwasserbecken. Damit bekreuzige ich mich immer, wenn ich in die Kirche komme und erinnere mich ganz kurz daran, dass ich getauft bin.

B: Und dann gibt es hinten noch mehr Wasser, von dem viele gar nichts wissen. Wie bei der Frau am Jakobsbrunnes ist es in einem Krug. Wer mag, kommt mal mit nach hinten, um sich das anzuschauen. Alle anderen müssten sich mal eben kurz in den Bänken umdrehen und nach hinten gucken.

(Zum Krug mit Weihwasser gehen. Wenn niemand mitkommt, nur Team.)

A: Hier hinten in der Ecke steht immer ein Krug mit Weihwasser. (mit Kännchen schöpfen) Jedes Jahr in der Osternacht wird es geweiht. Und wenn es irgendwann leer ist, auch zwischendurch noch einmal neu.

B: Damit füllen wir zum Beispiel das Weihwasserbecken neu, wenn dort das Wasser verbraucht ist.

A: Es gibt auch Leute, die haben Zuhause ein kleines Weihwasserbecken, um sich zu Hause an ihre Taufe zu erinnern. Die dürfen sich von diesem Wasser mitnehmen.

B: Das Tolle an diesem Weihwasser ist: es bringt ganz vieles zusammen, worüber wir eben geredet haben. Es ist ein Krug. Und erinnert uns an die Frau am Jakobsbrunnen, die dort Wasser schöpfen wollte. Damit sie selber davon trinken konnte. Und ihre Tiere. Und das Gemüse wollte sie auch gießen.

A: Ja, genau. Ich kann dieses Wasser anfassen und fühlen, wie kühl und nass es ist. Es ist echtes Wasser. H2O. Nur trinken würde ich es nicht so gerne, weil es hier schon so lange steht.

B: Aber dieses Weihwasser erinnert uns auch an das lebendige Wasser, von dem Jesus am Brunnen gesprochen hat: An das Versprechen Gottes, dass er uns alles das gibt, was wir dringend für uns innen drin brauchen.

A: Weil wir getauft sind, erinnert uns das Weihwasser hier und in den Weihwasserbecken daran, dass Gott verspricht: Ich bin für dich da. Wenn du allein bist, bin ich da und stille deinen Durst nach Gemeinschaft. Wenn du traurig bist, merke ich das. Vielleicht merkst du auch, wie ich dich tröste. Ich habe dich lieb. Immer. Was auch passiert. Ich bin da. Ich bin für dich da. In dir drin will ich sprudeln, wie eine Quelle. Immer.

B: Und guck mal: Hier steht noch ein Krug. Ein kleiner aus Glas mit frischem Trinkwasser. Lass uns den mit nach vorne nehmen. Davon können wir später trinken. Und uns erinnern, was Jesus über sein lebendiges Wasser gesagt hat.

A und B: Amen.

(Auf jede der anschließenden Fürbitte wurde mit: "Gott, stille ihren Durst" geantwortet und Wasser in Trinkgläser gegossen. Nach dem Segen wurde gemeinsam Wasser getrunken.) 

Dienstag, 24. Mai 2016

Familiengottesdienst zum Dreifaltigkeitsfest am 21.05.2016 (Jahreskreis C)

Versuch einer konkreten und situationsbezogenen Auslegung

Zum Hintergrund:

Alle zwei Monate feiern wir in St. Godehard in Amelinghausen einen Familiengottesdienst. Er wird von einem kleinen Team engagierter Frauen vorbereitet. Jedes Jahr trifft dieser Gottesdienst auf ein Vater-Kind-Wochenende, dass mit Fahrrädern aus Lüneburg anreist, bei uns im Pfarrgarten zeltet und das Gemeindehaus benutzt. Die Katechese wurde gezielt für diese Situation erstellt.

A, B und C sind Sprecherinnen aus dem Vorbereitungsteam, die anderen 4 Sprechrollen sind selbsterklärend. Beim Sprechen wurde teilweise improvisiert.


Katechese zum Dreifaltigkeitsfest, Samstag, 21.05.2016

A: Ok. Dreifaltigkeit. Was ist das? Mal so für Dummies.

B: Ich glaube, das Thema ist schwierig und nix für Dummies!

A: Aber worum geht es denn bei der Dreifaltigkeit?

C: Das hat etwas mit Gott zu tun, der der Schöpfer von allem ist und von Jesus „Vater“ genannt wird. Jesus ist auch Gott. Und der Heilige Geist, den wir Pfingsten gefeiert haben, ist auch Gott. Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gleichzeitig.

B: Beim Kreuzzeichen denken wir da ja auch immer dran und sagen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

C: Amen. Genau.

B: Das Komplizierte daran ist, dass wir daran glauben, dass es nur einen Gott gibt. Aber gleichzeitig gibt es Vater, Sohn und Heiligen Geist. Also gibt es irgendwie drei Personen, die trotzdem doch nur eine sind.

A: Hm. Versteh ich nicht.

B: Ich sach ja: ist kompliziert.

C: Einzeln sind die drei gar nicht so kompliziert: Gott, der Vater ist der, der immer da ist, der immer da war und immer da sein wird. Er hat alles gemacht und passt auf uns auf.

A: Er kann auch gut zuhören. Denke ich zumindest, wenn ich bete.

B: Man kann sich voll auf ihn verlassen und ihm vertrauen, weil er eben immer da ist.

C: Und dann Jesus. Was fällt euch zu Jesus ein? Wer war Jesus und was hat er gemacht?

(Kinder fragen. Sonst antworten A + B abwechselnd)
  • Jesus ist Mensch geworden und hat als Mensch gelebt.
  • Jesus hat Kranke geheilt.
  • Jesus hat auf Gott vertraut.
  • Jesus war ein guter Geschichtenerzähler.
  • Jesus hat den Leuten davon erzählt, wie Gott ist und dass wir uns auf ihn verlassen können.
  • Jesus war irgendwann wieder weg. An Himmelfahrt haben wir gefeiert, dass er zurück zu seinem Vater gegangen ist.
C: Und jetzt zum Heiligen Geist. Was fällt euch zu dem ein?

A: Den haben wir Pfingsten gefeiert. Der ist wie Sturm und Wind und wie Feuer.

B: Der Hl. Geist ist irgendwie da, aber nicht greifbar. Der weht, wo er will.

A: Der ist überall und kennt keine Grenzen.

C: Der Hl. Geist kann unseren Blick weiten: An Pfingsten haben sich alle verstanden, obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprachen.

A: Der Heilige Geist macht uns stark und mutig.

B: Irgendwie verbindet der Hl. Geist die Menschen untereinander und mit Gott. So wie an Pfingsten.

A: Ich mag den Hl. Geist! Der ist so überraschend!

(Sabine kommt von hinten in die Kirche.)

Sabine: Huhu! Was macht ihr denn hier? Party? Nee, für ne Party ist es hier zu ruhig. Also was macht ihr hier?

Gemeindemitglied: Wir feiern Gottesdienst, die Heilige Messe.

Sabine: Ach so. Also mit singen und beten und viel still sein und so. Richtig?

Gemeindemitglied: Ja, in etwa. Jeden Samstag treffen wir uns, um hier gemeinsam zu singen, zu beten, etwas aus der Bibel zu lesen und gemeinsam Eucharistie zu feiern, das Abendmahl.

Sabine: Ah! Ich verstehe. Und Sie sind jeden Samstag hier?

Gemeindemitglied: So weit ich das einrichten kann, komme ich jeden Samstag hier her.

Sabine: Das ist ja toll. Da kann man sich richtig auf Sie verlassen, wenn Sie immer da sind. Dann wissen Sie bestimmt auch sehr viel über diese Kirche?

Gemeindemitglied: Ja, von dieser Gemeinde hier weiß ich eine ganze Menge. Ich bin hier ja auch schon sehr lange.

Sabine: Und wie ist das, wenn ich ein Problem hätte: würden Sie mir dann helfen?

Gemeindemitglied: Ob ich sofort helfen könnte, weiß ich nicht. Aber ich wäre gerne für Sie da und würde erst mal gut zuhören.

Sabine: Danke! Das ist gut zu wissen, dass da jemand da ist!

(geht weiter zu jemanden vom Vater-Kind-Wochenende, nach Möglichkeit zu einem Kind oder Vater mit Kind. Fragen können frei beantwortet werden.) Und du bist auch jeden Samstag hier? Ist das denn nicht langweilig?

Kind: Nee, ich bin heute hier zu Besuch. Wir machen gerade ein Vater-Kind-Wochenende.

Sabine: Das klingt ja interessant! Und was macht ihr da so?

Kind: (ggf. frei erzählen oder:) Wir sind mit Fahrrädern von Lüneburg nach Amelinghausen gefahren. Und heute Nacht schlafen wir in Zelten.

Sabine: Wow! Die Fahrradfahrt war bestimmt anstrengend! Hattest du gar keine Angst, dass du das nicht schaffst?

Kind: Nein. Mein Vater ist ja auch dabei. Der passt schon auf, dass mir nichts passiert. Und wenn doch was passieren sollte, kann der ziemlich gut helfen und trösten.

Sabine: Du musst einen ziemlich tollen Vater haben, dass du dich so auf ihn verlässt! Wie lange bleibt ihr denn hier?

Kind: Noch bis morgen. Dann fahren wir zurück nach Hause.

Sabine: Dann wünsche ich euch eine gute Heimfahrt. Und hoffentlich kommt ihr bald mal wieder! (Geht zu Fabienne.) Und du? Bist du auch hier mit dem Vater-Kind-Wochenende?

Fabienne: Nein, ich bin aus Amelinghausen. Ich gehöre hier zu St. Godehard.

Sabine: Ach, dann gehst du auch jeden Samstag in den Gottesdienst?

Fabienne: Nein, eigentlich nicht. Eher dann, wenn hier etwas besonderes ist. Ich bin gerne bei den Familiengottesdiensten dabei. Die bereite ich auch manchmal mit vor.

Sabine: Das ist ja toll! Und wie bereitet man so einen Familiengottesdienst vor?

Fabienne: Man überlegt sich neue Ideen zu den Bibeltexten. Damit man die besser verstehen kann. Und man sucht Lieder aus, die Spaß machen, wenn man die singt.

Sabine: Das klingt ja ganz so, als würdest du hier frischen Wind reinbringen, wenn du da bist. Das gefällt mir! (Geht zum Vorbereitungsteam.) Und warum steht ihr hier vorne?

A: Wir haben gerade über „Dreifaltigkeit“ nachgedacht. Aber das ist ganz schön kompliziert.

B: Da geht es so um Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dass die irgendwie verschieden sind, aber trotzdem nur ein Gott.

Sabine: Hm. Klingt wirklich schwierig. Aber auch interessant. Und vor allem habt ihr hier voll die interessanten Leute im Gottesdienst!

C: Interessante Leute? Was meinst du?

Sabine: Da gibt es welche, die immer da sind. Auf die man sich verlassen kann. Die den Überblick haben, was hier so läuft und bei Problemen helfen würden.

C: Stimmt. Die sind total wichtig!

Sabine: Und dann gibt es die, die hier eine kleine Zeit verbringen, wie die Leute vom Vater-Kind-Wochenende. Die haben voll spannende Sachen zu erzählen. Und von denen kann man lernen, aufeinander zu vertrauen.

A: So hab ich das noch gar nicht gesehen. Die kommen einfach nur jedes Jahr, sind hier und dann wieder weg. Aber es ist immer wieder toll, dass die zu uns kommen!

Sabine: Und dann gibt es noch solche tollen Leute wie die Fabienne. Man weiß nicht genau, wann sie kommen. Sie kommen und gehen, wie sie wollen. Aber wenn sie da sind, bringen sie frischen Wind mit. Und man freut sich über sie und die ganze Lebendigkeit, die sie mitbringen.

B: Und alle zusammen feiern wir hier zusammen Gottesdienst. Als eine große Gemeinschaft.

A: Weißt du was?

B: Nee.

A: Das mit der Dreifaltigkeit ist vielleicht doch nicht so kompliziert?

C: Hä??? Wie kommst du denn jetzt daaa drauf?

A: Na, wenn wir hier zusammen Messe feiern, sind wir eine große Gemeinschaft. Eine Gemeinde. Wir sind eins. Aber wir sind trotzdem verschieden.

B: Du meinst, wie Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist?

A: Ja! Hier gibt es die Verlässlichen, die immer da sind. So wie Gott immer da ist!

B: Ich verstehe! Und es gibt die, die uns zeigen, wie man vertrauen kann und die tolle Geschichten zu erzählen haben.

C: Fast so wie Jesus …

A: Und dann noch die, die immer mal wieder hinein schneien und frischen Wind mitbringen. Über die man sich freut, weil sie so lebendig sind.

B: Fast so wie der Heilige Geist …

C: Das würde ja heißen, hier in diesem Gottesdienst können wir etwas davon erfahren, was das ist, diese Dreifaltigkeit. Wir sind verschieden, aber doch eine große Gemeinschaft und Einheit.

A: Wir sind viele und gleichzeitig eins.

B: Das finde ich toll. Wir sind hier ein bisschen so wie die Dreifaltigkeit.

C: Und Gott ist ein bisschen so wie wir. Eine Gemeinschaft von drei verschiedenen. Das muss man erst mal verdauen!

B: Ich finde es ein schönes Bild, unsere Gemeinschaft hier mit einem so schwierigen Thema zusammen zu bringen. Vielleicht ist es mit der Dreifaltigkeit nicht zu 100% genau.so. Aber wir brauchen solche Vergleiche. Und ein bisschen Geheimnis rund um Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist darf auch bleiben. Amen.

Freitag, 4. September 2015

Familiengottesdienst zum 23. Sonntag im Jahreskreis B, Amelinghausen, St. Godehard

Zur Einführung:

Augen sehen, Lahme gehen, Stumme grüßen.
Davon haben wir eben gesungen.
Um einen, der nicht reden kann, geht es heute auch im Evangelium.
Der kann nicht sprechen, weil er nicht hören kann.
Hören ist sehr wichtig.
Warum, das möchten wir kurz mit euch und Ihnen ausprobieren.

(a) Hinter einem Tuch werden Geräusche gemacht und müssen erraten werden.
  • Schellen
  • Wasser
  • Tür abschließen (Sakristei)
  • Flöte?
  • Weihrauchfaß
  • Oceandrum

(b) Hören ist wichtig. Gut, wenn wir gute Ohren haben!
Aber wie ist das, nichts zu hören?
Auch das wollen wir ausprobieren.
Gleich werdet ihr eure Ohren zu halten
und wenn ich dieses Zeichen mache ...
könnt ihr die Hände wieder von den Ohren nehmen.
Haltet euch mal die Ohren zu.

Jeweils auf ein Kind zugehen:

  • Hallo, ich bin ... Möchtest du mein Freund/meine Freundin sein?
  • Ich brauche ganz dringend eine Toilette. Kannst du sie mir zeigen?
  • Mir geht es schlecht! Bitte hilf mir!

Ohren öffnen.

Habt ihr mit verschlossen Ohren verstanden, was ... von euch wollte?

Gut hören können ist wichtig. Aber manchmal können und wollen wir nicht hören. Gott kann uns helfen, wenn unsere Ohren verschlossen sind. Davon hören wir heute in diesem Gottesdienst.




Einführung in die Lesung:

Wie war das wohl damals bei Jesus und seinen Freunden?
Viel Zeit haben sie miteinander verbracht.
Sie sind gewandert.
Haben viel geredet, gebetet und miteinander gegessen.
Vielleicht haben sie auch Geräuschraten gespielt,
so wie wir hier eben.
Sicher haben sie abends zusammen um ein Feuer gesessen
über den Tag nachgedacht
und sich Geschichten erzählt.
Vielleicht haben sie über wichtige Texte geredet,
die sie im Gottesdienst, in der Synagoge gehört haben.
Stellt euch mal vor, wir sitzen jetzt auch um so ein Feuer,
zusammen mit Jesus, seinen Freundinnen und Freunden,
und jemand erzählt oder liest etwas aus einem ganz alten Buch vor.
Von einem Propheten, der Mut machen will.
Der sagt: einmal wird alles gut werden.
Gott wird alles gut machen.
Und dann beschreibt er,
was alles gut werden wird.
Wer von den Kindern mag, kann sich um das Feuer setzen
und dort bis zur Gabenbereitung bleiben.


Lesung: Jesaja 35,4-7a

Sagt den Verzagten:
Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Seht, hier ist euer Gott!
Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung;
er selbst wird kommen und euch erretten.
Dann werden die Augen der Blinden geöffnet,
auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
Dann springt der Lahme wie ein Hirsch,
die Zunge des Stummen jauchzt auf.
In der Wüste brechen Quellen hervor,
und Bäche fließen in der Steppe.
Der glühende Sand wird zum Teich
und das durstige Land zu sprudelnden Quellen.

Zwischengesang: Gib uns Ohren zum Hören


Einführung zum Evangelium:
Stellt euch vor:
Nachdem wir mit Jesus und seinen Jüngerinnen und Jüngern
am letzten Abend den Mut-Text von Jesaja gehört haben,
sind wir heute gemeinsam unterwegs.
Wir wandern. Wir erzählen.
Wir kommen an einen See, den See von Galiläa.
Und dann passiert das:

Evangelium: Mk 7,31-37
(in kindgerechter Fassung. Nach: Eleonore Reuter (Hrsg.), Kinder- und Familiengottesdienste. Lesejahr B. S. 220f. Überarbeitet.)

Jesus zieht durch das Land, geht zu den Menschen in ihre Dörfer und Städte.
Die Menschen öffnen ihre Türen und Häuser und kommen heraus.
Sie wollen Jesus sehen, sie wollen ihn hören,
sie wollen ihn anfassen, denn sie spüren,
von Jesus geht eine große Kraft aus, die Heilt und gesund macht.

Als Jesus wieder einmal durch das Land zieht,
bringen die Menschen einen Mann zu Jesus, der konnte nicht hören. (...)
Er hört die Menschen nicht sprechen, die Vögel nicht singen.
Er hört nicht „Bitte“ und nicht „Danke“,
weder seinen Namen, noch „Ich hab dich gern“.
Der Mann ist gehörlos. Früher sagte man dazu:er ist taub.
Bei ihm ist es still wie im Grab, totenstill.
Und – er kann nicht sprechen.
Die Leute sagen: Seine Zunge ist gefesselt.
Sein Mund ist verschlossen, er ist stumm. (...)
Er kann seinen Namen nicht sagen, nicht Danke und nicht Bitte.
Früher nannte man solche Menschen taub-stumm.

Diesen Mann bringen die Leute zu Jesus und bitten:
„Berühre ihn! Mach ihn gesund!“
Jesus nimmt ihn beiseite, von der Menge weg,
legt ihm die Finger in die Ohren
und berührt dann die Zunge des Mannes mit Speichel.
Danach blickt er zum Himmel auf, seufzt
und sagt zu ihm: „Effata!“ - das heißt: „Öffne dich!“
Sogleich öffnen sich seine Ohren, (...)
seine Zunge wird von der Fessel befreit, er kann richtig reden.
Was sagt er? ... Was hört er? ...

Jesus verbietet ihnen, jemand davon zu erzählen.
Doch je mehr er es ihnen verbietet, desto mehr reden sie darüber.
Die Leute staunen, sie loben Gott und sagen:
Gott macht alles gut.
Er macht, dass die Tauben hören und die Stummen reden.


Katechese:

Am Abend, nachdem der Gehörlose geheilt wurde, sitzen wir alle wieder mit Jesus um das Feuer. Drei Jünger unterhalten sich.

A: Man bin ich müde!

B: Wir sind ganz schön weit gewandert!

C: Aber schön ist es hier am See von Galiläa!

A: Ich muss immer noch an den Mann denken.

B: An den Gehörlosen, der nichts hören konnte
und der auch nicht verständlich sprechen konnte?

A: Ja! Wie glücklich der war, als er plötzlich hören konnte.
Und wie er das allen erzählen musste, immer wieder und wieder.

C: Der kann stolz sein, dass er so tolle Freunde hat.
Und dass die ihn zu Jesus gebracht haben.

B: Ich fand toll, dass Jesus nicht nur Effata! gesagt hat,
sondern dem Gehörlosen auch mit Zeichen gezeigt hat, was er da macht.

C: Als Jesus die Ohren des Gehörlosen berührt hat,
wusste der schon mal, „Jetzt geht es um mich und darum,
dass ich so oft ausgeschlossen bin,
weil ich nicht mitbekomme, was um mich herum geschieht.“

A: Und dann hat Jesus die Zunge berührt.
Und als er zum Himmel hoch sah, konnten wir alle sehen:
für Jesus hat das, was jetzt geschieht, mit seinem Vater, mit Gott zu tun.

B: Jesus ist schon ein ganz besonderer Mensch.
Der macht, dass sich die Ohren von Gehörlosen öffnen.

C: Jetzt bekomme ich eine Gänsehaut.

A: Hä??? Warum???

C: Erinnert ihr euch an gestern Abend?

B: Ja, wieso? Da saßen wir auch so wie heute ums Feuer.

C: Da haben wir doch über diesen Text vom Propheten Jesaja geredet.

A: Jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich.
„Gott selbst wird kommen und euch erretten.“

Hieß es da.

„Dann werden die Augen der Blinden geöffnet,
auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
Dann springt der Lahme wie ein Hirsch,
die Zunge des Stummen jauchzt auf.“

B: Mensch, jetzt krieg ich auch eine Gänsehaut.
Genau so etwas haben wir ja heute erlebt!
Ein Gehörloser, oder wie man früher gesagt hat: ein Tauber,
kann wieder hören.

A: und er kann sprechen. Richtig verständliche Worte.

C: So etwas macht Gott, wenn er kommt, sagt Jesaja.

B: Gott ist also gekommen. Er ist da.

A: Wenn wir mit Jesus zusammen sind, ist Gott da.

C: Dann können Gehörlose plötzlich hören,
und Menschen mit einer Sprechbehinderung
können klar und deutlich sprechen.

B: Und Gott heilt auch unsere Ohren.

C: Wie meinst du das denn jetzt???

B: Diesen Text vom Propheten Jesaja haben wir doch schon tausendmal gehört.
Also mit den Ohren.
Aber was das wirklich heißt, haben wir erst jetzt verstanden.
Jesus hat auch unsere Ohren geöffnet!

A: So habe ich das noch nie gesehen!

B: Und Jesus öffnet uns auch die Augen. Damit wir sehen, wo jemand Hilfe braucht.
So wie die Freunde von dem Gehörlosen.

C: Die Freunde haben nicht nur mit den Ohren von Jesus gehört
und in ihrem Herzen verstanden, was Gott will,
die haben sogar gehandelt und ihren Freund zu Jesus gebracht.

A: Wenn wir das jetzt ein wenig besser verstehen,
sind also auch wir heute ein bisschen von Jesus geheilt worden:

B: Wir haben mit unseren äußeren Augen gesehen
und mit unseren äußeren Ohren gehört,
wie der Kranke gesund geworden ist.

C: Und tief in unserem Inneren, in unserem Herzen
haben wir etwas Neues gelernt:
Jesus kann unsere Ohren öffnen für Menschen, die uns brauchen.
Jesus kann unsere Ohren auch öffnen für die leise Stimme von Gott,
die in unserem Herzen spricht.

A: Überall da, wo jemand plötzlich offene Ohren und Augen bekommt,
wo jemand neu und besser versteht, was Gott will,
und wo jemand deshalb froh wird,
Kraft bekommt, in Bewegung gerät und so handelt wie Jesus,
da beginnt das Reich Gottes.

B: So wie es schon Jesaja gesagt hat:
Wo Taube hören und Stumme reden,
da ist Gott uns ganz nah.
Dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon unserer Welt.
Amen.

Montag, 29. Juni 2015

Lesung und Musik der "Zukunftswerkstatt Friedhofskultur"

Folgende Information erreicht mich heute, die ich gerne Weiter gebe:
Die "Zukunftswerkstatt Friedhofskultur" veranstaltet in der kommenden Woche auf drei Friedhöfen in der Region eine Lesung mit Musik. Im Mittelpunkt steht das Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", mittlerweile auch erfolgreich verfilmt. Es geht um zwei krebskranke Jugendliche, die sich einen Lebenstraum erfüllen. Ohne Berührungsängste, auch mal witzig, ohne Larmoyanz schreibt der Autor James Green über das doch eigentlich so traurige Thema.
Am Donnerstag, 2. Juli, 19:00 Uhr, beginnt der Abend bei uns in Amelinghausen in der Friedhofskapelle. Auch die Hippolit-Bücherei wird mit einer kleinen Buchausstellung zum Thema beteiligt sein.
Weitere Termine: 

Dienstag 30. Juni, 19.00h, Zentralfriedhof Lüneburg
Mittwoch, 01. Juli, 19.00h, Waldfriedhof Winsen/Luhe 



Mittwoch, 24. Juli 2013

Wegen Unwetterwarnung heute keine Nachtwanderung!

Aufgrund der unsicheren Wetterlage fällt die für heute geplante Nachtwanderung aus! 

Nächster Mittwoch: 

Musikalisch-romantische Nachtwanderung

Donnerstag, 27. Juni 2013

Thematische Nachtwanderungen im Juli und August

„Es dunkelt schon in der Heide“

immer mittwochs im Juli und August
ab 21.00h
Dauer: ca. 1,5 - 2 Std.
Teilnahme kostenlos!

Zum Beispiel:
Nachtwanderung mit allen Sinnen
Tierische Nachtwanderung
Nasse Nachtwanderung
Romantisch-musikalische Nachtwanderung

* 14. August: Heideblütenfestwoche: keine Nachtwanderung! *

Kinder bis 10 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen!
Treffpunkt:
Ortsausgang Amelinghausen,
Parkplatz Kronsbergheide an den Infotafeln.

Bei zu schlechtem Wetter (Gewitter, Sturm) findet keine Nachtwanderung statt!

Unterwegskalender - Vorwort

Wie im Advent an jedem Tag ein Text-Türchen.

Für Urlaubs- und Lebensreisen,

unterwegs und zu Hause,

auf fremden und vertrauten Wegen,

draußen und drinnen.

Jeden Tag im Juli und August

ein kleiner Gedanke zum Mitnehmen

in der virtuellen Hosentasche

auf den Urlaubs- oder Alltagsweg.